"Höchste Hingabe wird in kleinen Schritten erreicht, indem man sich ständig um Selbstverwirklichung bemüht, und zwar mithilfe der Aussage der Schriften, eines frommen Lebenswandels und Ausdauer in der Praxis." (Brahma-Samhita 5.59)
Gerade im materialistischem Westen ist man gerne stolz darauf, das Leben ohne religiöse Ablenkungen meistern zu können. Im allgmeinen sieht es wie folgt aus:
Die Welt wird besonders seit der Zeitepoche der sog. Aufklärung (insbes. 17. Jahrhundert) ausschließlich aufgrund sog. wissenschaftlicher Erkenntnisse erklärt. Eine wichtige Grundlage der Wissenschaften ist jedoch - und das mag überraschen - der Glaube, alle beobachtbaren Phänomene beruhten auf sog. Naturgesetzen. So sehen wir den Mond täglich abnehmen bzw. zunehmen oder als Vollmond bzw. Neumond, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Wer hat sich diese äußerst nützliche kosmische Anordnung ausgedacht bzw. uns Menschen als Zeitanzeige geschenkt? "Niemand" natürlich; alles blinder Zufall! Die sog. ungläubigen Materialisten glauben an den blinden Zufall. Das ist ein seltsamer Glaube, finden Sie nicht auch?
Dann lassen Sie uns noch das menschliche Auge untersuchen, eine perfekte automatische Kamara, angeschlossen an unser Gehirn, welches Bilder oder Geschehnisse abspeichert. Dieses Auge ist natürlich ebenfalls aufgrund blinder Zufälle entstanden. Eine Kamera hingegen wird planmäßig und systematisch fabriziert. Sie ist nicht einfach so vom Himmel gefallen, oder?
Wir möchten hier ganz ehrlich sein und nicht um den heißen Brei herumreden:
Wir glauben, dass hinter der Schöpfung Wille und Macht stehen. Es muss einen oder mehrere Schöpfer geben. Nichts ist blinder Zufall. Das Wort ZUFALL ist jedoch äußerst sinnvoll, wenn wir es im Zusammenhang mit einer höheren Autorität sehen. Jedem einzelnen von uns fällt das zu, was passend, sinnvoll bzw. verdient ist. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass Menschen beten***, beispielsweise für Gesundung, Frieden und Glück! Es ist absolut nachvollziehbar, dass Menschen beten. Die materialistische Welterklärung ist Unfug. Nicht ein einziges Härchen krümmt sich aufgrund blinden Zufalls.
FAZIT: Materialismus ist so ziemlich der dümmste Glaube, den es gibt.
Sie mögen sich fragen, warum Krishna-Culture solch eine Selbstverständlichkeit immer wiederkäut? Dazu folgendes:
Es empfiehlt sich, das eigene Weltverständnis regelmäßig zu hinterfragen, um immer wieder auf festem Grund zu stehen und darauf aufbauend die eigene Beziehung zu Gott zu untersuchen, zu vertiefen und Shri Krishna immer stärker wertzuschätzen, ja zu lieben, mit Ihm zu sprechen, um Rat und Führung zu bitten usw. Diese Herangehensweise unterscheidet sich fundamental von dogmatischem Glaubenszwang. Liebe entwickelt sich am gesündesten in einer Atmosphäre der Freiheit, des Vertrauens insbesondere darin, dass Shri Krishna auch in meinem oder Ihrem Leben tatsächlich gegenwärtig und unser bester Freund ist.
Ihr Diener
Parivadi dasa
*** Ja, wir können beobachten, dass selbst eingefleischte Materialisten anfangen zu beten, wenn sie in gefährliche Situationen geraten!